Archive for April, 2010

Zinsneuigkeiten im April

Zum 1. April 2010 haben sich wieder viele Zinssätze verändert. Entgegen der allgemeinen Erwartung sind nicht nur Zinssenkungen darunter, allerdings sollten sich die Kunden auch darauf einstellen.

Zinssenkungen bei Tagesgeld, Girokonto & Co.

Die netbank senkt ihren Basis-Zinssatz für das netbank Girokonto giroLoyal um 0,15 Prozent auf 0,10 Prozent. Da der Loyalitätsbonus nach wie vor erhältlich ist, beträgt die Gesamtverzinsung nun 2,10 Prozent. Die DAB bank senkt die Zinsen auf das Tagesgeldkonto um 0,20 Prozent auf 2,30 Prozent. Auch die Zinsen auf das zum Depot gehörenden Tagesgeldkonto beim Sparkassenbroker sinken von 2,00 Prozent auf 1,75 Prozent.

Zinssenkungen beim Santander Girokonto Sollzins

Aber auch erfreuliche Zinssenkungen gibt es im April. Die Santander Consumer Bank senkt die Sollzinsen für das Girokonto um ein Prozent auf 8,98 Prozent, solange die Überziehung unter 500 Euro bleibt. Bei Beträgen zwischen 500 und 1.000 Euro kommen künftig nicht mehr 12,98 Prozent zur Berechnung, sondern nur noch 9,98 Prozent. Wer allerdings über 1.000 Euro ins Minus gehen möchte, wird mit 16,98 Prozent Zinsen besonders stark zur Kasse gebeten. Santander erhöht jedoch gleichzeitig die Zinsen auf Sparbriefe, sodass jetzt bei einer Laufzeit von drei Jahren 3,33 Prozent, bei einer längeren Laufzeit 3,50 Prozent Zinsen erreicht werden können.Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.

4. April 2010 | veröffentlicht in Allgemein vom Girokonto Experten

Höchstens 5 Euro Gebühr beim Bargeldbezug am Automaten

In der Vergangenheit baten die meisten Banken ihre Kunden stark zur Kasse, wenn diese bei einer fremden Bank Geld abheben wollten. Meistens wurde ein bestimmter Prozentsatz des bezogenen Geldbetrags verlangt, grundsätzlich jedoch immer ein pauschaler Mindestbetrag. Gerade bei größeren Beträgen konnten so schnell Gebühren von zehn Euro und mehr entstehen.

Verhandlungen über eine Deckelung

Deshalb verhandeln die Kreditinstitute derzeit über einen Höchstsatz für diese Gebühren, um zu vermeiden, dass unzählige Kunden auf diesem Weg geschröpft werden. Diese Verhandlungen waren natürlich nicht freiwillig in Gang gekommen, sondern vor allem auf die Drohung von Verbraucherministerin Ilse Aigner hin, die Banken zur Deckelung zu zwingen.

Erste Ergebnisse

Die Geldinstitute haben sich nun geeinigt, die Gebühren für den Bargeldbezug bei Fremdbanken auf höchstens fünf Euro zu beschränken. Die Banken möchten zukünftig vor dem Geldabheben am Bildschirm des Geldautomaten anzeigen, welche Gebühren für die Transaktion anfallen. Diese Regelung gilt vorerst für 18 Monate. Aigner pocht nun darauf, dass die Banken bald auch eine Lösung erzielen, die für die Zukunft Bestand hat, und fordert Transparenz und Verlässlichkeit für die Kunden der Banken.

4. April 2010 | veröffentlicht in Banken, Filialbank, Juristisches, Politik vom Girokonto Experten